, Ivo & Romy

Buechbergderby

270-Minuten-Derby am Buechberg vom 5. Juli 2025

Am 5. Juli war es wieder einmal soweit für das „Buechbergderby“. Die Geschichten, welche dem Anlass den Namen „Derby“ einbrachten und wohl noch einbringen werden, sind sehr verschieden.

Beispiele

Schätze, für unseren Präsidenten begann das Derby weit vor dem 5. Juli. Einen Regatta Präsidenten, eine Rega a-Crew und ein Startboot haben wir schon lange nicht mehr. Glücklicherweise konnte Ivo Kuster kurz vor dem Anlass

- Markus Rüegg als Regattaleiter anheuern,

-Franz Dettling mit seiner Frau und Boot als Startboot verpflichten

-Wämp zum Bojenpumpen aufbieten

-selber kurz vor dem Start noch die Bojen legen, am Abend die Bojen wieder bergen und noch den Gabentisch für die Rangverkündigung decken.

Vielen Dank Ivo für Deinen Einsatz.

Nicht speziell für diesen Anlass, sondern ganz allgemein für Neueinsteiger ist „Manage 2 Sail“ ein Derby. Man kann beinahe Alles damit machen, Regattaanmeldung mit Nachtessen, zusätzliche Tageslizenzen beantragen etc. Aber das ist kompliziert. Wenn da keine Unterstützung vorhanden ist, empfielt sich Plan B, nämlich die Rangliste selber im Excel zu merstellen Im letzten Jahr hatten wir die Rega aleitung übernommen. Da war Starkwind angesagt.

Schon vor dem Start hatten wir die Teilnehmer auf die Möglichkeit, ein Reff zu setzen, hingewiesen. Als dann die ersten Böen einsetzten, fühlten wir uns recht einsam auf dem See, da viele Crews sich im Hafen in Sicherheit brachten. Auch mussten wir den Anker neu setzen, da wir für diesen Starkwind wohl zu wenig Leine gegeben haben.

Auch gekenterte Kielboote, im Schlick eingegrabene Jachten, Schwachwind mit grossen Motorbootwellen tragen dazu bei, dass von einem Derby gesprochen werden kann.

Gemäss Wettervorhersage hätte es dieses Jahr eigentlich eine recht schöne Regatta geben sollen (westliche Winde, heiss + etwas Thermik). Nur das Wetter hielt sich mehrheitlich nicht an die Vorhersage. Teilweise hatten wir etwas Wind. Die Thermik hielt sich diskret zurück.

Nach dem ersten Zieldurchgang war uns schon klar, dass die Chancen für den Abschluss einer zweiten Runde bei 50 Prozent liegen. Mal kam etwas Wind und damit die Hoffnung auf, wir könnten es doch noch schaffen, und dann verabschiedete sich der Wind wieder. Nachdem die verschiedenen Kirchenglocken rund um den See sechs Stundenschläge von sich gaben, dauerte es nicht lange, und die Regattaleitung gab die Signale „Wettfahrt beendet“. Wir waren in Seemitte auf Höhe Einfahrt Hafen Kiebitz. Ohne Motor, ohne Wind, nur ein Paddel, das dauerte fast eine halbe Stunde, bis wir unseren Fireball auswassern konnten. Gar kein Derby war dann das mediterane Nachtessen mit griechischem Salat, Tsatsiki, Hummus, Rohschinken / Salami, eingelegten Peperoni, Couscous, Pimentos del Padron, Hacktätschli, Spinat/Feta-Strudel, Souvlakispiessli, gebratenem Reis, Fladenbrot, grilliertem Halloumi, marinierten Oliven, Zitronen/Kräuter-Shrimps. So gut so fein, da haben wir so fest zugeschlagen, dass der Magen schon so voll war, dass wir den feinen Dessert mit Erdbeer- Tiramisu, Johannisbeerkuchen, Amare o Beeren, sizilianischem Olivenölkuchen und «Fondant au Chocolat» vollständig auslassen mussten.

Romy & Ivo